Nach Schulangriff mit neun Toten: Schule in Kahramanmaraş wird geschlossen



Nach dem bewaffneten Angriff mit neun Todesopfern wird eine Schule in Kahramanmaraş geschlossen. Schüler werden auf andere Schulen verteilt.


Nach dem bewaffneten Angriff in der türkischen Stadt Kahramanmaraş, bei dem neun Menschen ums Leben kamen, wird die betroffene Schule geschlossen.

Nach Angaben der Provinzverwaltung von Kahramanmaraş verloren bei dem Vorfall eine Lehrkraft und acht Schüler ihr Leben. Auch der Angreifer kam ums Leben. Die Tat ereignete sich an der Ayser-Çalık-Mittelschule im Bezirk Onikişubat.

Die Behörden entschieden, die Schule nach dem tragischen Ereignis vorübergehend zu schließen. Die Schülerinnen und Schüler werden auf andere Schulen in der Umgebung verteilt, um den Unterricht fortzusetzen.

In einer offiziellen Erklärung hieß es, dass ab dem 20. April 2026 der Unterricht für alle Schüler und Mitarbeitenden der Ayser-Çalık-Mittelschule im Gebäude der Şehit-Tebernuş-Özler-Mittelschule weitergeführt wird. Dabei wird ein Schichtsystem eingeführt: Die bisherigen Schüler der aufnehmenden Schule haben vormittags Unterricht, während die Schüler der Ayser-Çalık-Mittelschule nachmittags unterrichtet werden. Die Unterrichtsdauer wird auf 35 Minuten pro Stunde festgelegt.

Zudem wurde beschlossen, dass die Vorschulklassen der Ayser-Çalık-Mittelschule in den Kindergarten Şirinler verlegt werden.

Der Vorfall hat landesweit große Betroffenheit ausgelöst und erneut Diskussionen über Sicherheitsmaßnahmen an Schulen entfacht.

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