Schwere Schussattacke in Marl: Polizei fahndet nach bewaffnetem Verdächtigen

Nach einer schweren Gewalttat in Marl im Bundesland Nordrhein-Westfalen fahndet die Polizei intensiv nach einem tatverdächtigen Mann. Ein Opfer wurde lebensgefährlich verletzt und in ein Krankenhaus gebracht.


Polizei warnt vor bewaffnetem Verdächtigen

Die Behörden suchen nach dem mutmaßlichen Täter Muhammet Acar, der nach bisherigen Erkenntnissen bewaffnet sein könnte. Die Polizei rief die Bevölkerung zur Vorsicht auf:

„Halten Sie Abstand, sprechen Sie die Person nicht an und informieren Sie umgehend die Polizei“, hieß es in einer Mitteilung.


Tatort zunächst unklar

Der Vorfall ereignete sich am Mittwochabend gegen 22:30 Uhr im Osten von Marl. Zunächst hatte das Polizeipräsidium Recklinghausen gemeldet, dass ein schwer verletzter Mann an einer Tankstelle auf der Victoriastraße gefunden wurde.

Die Staatsanwaltschaft Essen stellte später klar, dass der Angriff tatsächlich in einer nahegelegenen Wohnung stattfand.


Zeugin berichtet von mehreren Schüssen

Nach Angaben von Zeugen fielen in einer Dachgeschosswohnung mehrere Schüsse. Eine Anwohnerin berichtete, sie habe vier bis fünf Schüsse gehört, gefolgt von einer Person, die laut schreiend die Treppe hinunterlief.

Am Tatort im Stadtteil Hüls sicherten Ermittler Spuren. Spezialkräfte arbeiteten in Schutzkleidung in der betroffenen Wohnung.


Ermittlungen wegen versuchten Tötungsdelikts

Das Opfer erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Weitere Details zur Identität wurden aus ermittlungstaktischen Gründen nicht veröffentlicht.

Die Mordkommission ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Das Motiv der Tat ist bislang unklar.


Verdächtiger auf der Flucht

Nach bisherigen Erkenntnissen flüchtete der Täter nach der Tat vermutlich mit einem Fahrzeug. Die Polizei schließt nicht aus, dass er Unterstützung hatte.

Besonders brisant: Der Verdächtige soll unter einer falschen Identität unterwegs gewesen sein. Er habe sich mit einem kroatischen Ausweis als „Ivan Babic“ ausgegeben. Seine tatsächliche Identität wurde jedoch als Muhammet Acar festgestellt.


Polizei bittet um Hinweise

Die Ermittler bitten Zeugen, die Hinweise zum Aufenthaltsort des Verdächtigen, zu möglichen Begleitpersonen oder zu einem Fluchtfahrzeug geben können, sich zu melden. Hinweise können telefonisch, per E-Mail oder anonym über entsprechende Systeme übermittelt werden.


Fazit

Die Polizei in Nordrhein-Westfalen steht vor einem dringenden Fahndungseinsatz. Aufgrund der möglichen Bewaffnung des Verdächtigen gilt besondere Vorsicht. Die Ermittlungen dauern an.

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